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Willkommen im Club! 
Der Literaturclub steht
jedermann offen. Die Treffen finden alle zwei Monate, jeweils an einem
Donnerstagabend um 20 Uhr in der Bibliothek Uitikon statt. Die Abende
stehen nicht unter einer Leitung. Abwechselnd stellt eine Teilnehmerin
oder ein Teilnehmer das vorgängig bestimmte und zuhause gelesene Buch vor
– es ist jedoch niemand dazu verpflichtet. Auf die anschliessende
Diskussion freuen sich alle!
Die Teilnahme am
Literaturclub ist kostenlos. Eine An- oder Abmeldung ist nicht
erforderlich.
Die Bücher werden vom
Bibliotheksteam, wenn möglich im Taschenbuchformat, immer ab dem vorherigen
Treffen für Sie zum Kauf gegen Barzahlung bereitgestellt.
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21. Juni |
Rolf
Dobelli: Massimo Marini
Der
Züricher Bauunternehmer Massimo Marini schafft den Aufstieg vom
geduldeten Immigrantenkind zum hofierten Mitglied der Gesellschaft.
In Rückblenden erzählt sein Anwalt als Ich-Erzähler das bewegte
Leben dieses aussergewöhnlichen Mannes.
Grosse Feier zum Durchstich des Gotthard Basistunnels - und
gleichzeitig wird der Sohn des Chefs der Tunnelbaufirma entführt.
Kurz darauf findet man ihn tot, weil der ungewöhnlichen Forderung
von radikalen Atomkraftgegnern nicht stattgegeben wurde: Kein
Transport von radioaktiven Abfällen durch diesen neuen Tunnel, für
immer und ewig. Dann wird die Geschichte dieses Unternehmers Massimo
Marini aufgerollt: Wie seine Eltern als Arbeitskräfte in die Schweiz
geholt wurden, hier unter bedenklichen Bedingungen zu arbeiten
hatten; wie Massimo auf abenteuerliche Weise eingeschleust wurde;
seine bewegte Jugend bis zum rebellischen Studenten, dann der
Aufstieg zum Chef dieser Tunnelbaufirma. Eine Märchenkarriere, aber
mit Knick - wegen der unheilvollen Liebe zu einer Konzertcellistin.
Ein packende Geschichte aus dem vollen Leben.
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23. August |
Michaela Murgia: Accabadora
Ein
sardisches Dorf, Mitte der fünfziger Jahre: Als Dorfschneiderin ist
Bonaria gewöhnt, Mass zu nehmen - mit ihren Augen, ihrem Verstand
und dem
Herzen. Die kleine Maria, die sie als fille anima, Kind des
Herzens,
aufnimmt, ist ihr ganzes Glück. Manchmal hört Maria ihre Ziehmutter,
die Accabadora, wie sie sich nachts aus dem Haus stiehlt, und am
nächsten Tag läutet die Totenglocke. Als Bonaria Jahre später
im Sterben
liegt, hält die alte "Schuld" sie umbarmherzig ans Leben gefesselt
und Maria steht vor der schwersten Entscheidung ihres
Lebens.
Michela
Murgia, geboren 1972 in Cabras/Sardinien, studierte Theologie und
unterrichtete Religion. Nach einigen Jahren in Mailand lebt sie seit
kurzem wieder in Sardinien.
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Die weiteren Treffen im 2012: |
25. Oktober
29. November |
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